Bei Umreifungsgeräten für Verpackungsstahlband sind prinzipiell zwei Gerätetypen zu unterscheiden:
Rundumreifungen nennt man Umreifungen, bei denen nur eine kleine Auflagefläche für das Umreifungsgerät zur Verfügung steht. Dies ist bspw. der Fall bei dem Umreifen von Stahlband-Coils, Drahtspulen, Profilen oder Rohren. Hier kann kein Kunststoffumreifungsband eingesetzt werden, sondern es muss auf Verpackungsstahlband zurückgegriffen werden. Nach dem sogenannten „Lasso-Prinzip“ wird das Stahlband in Schlingen um das Packgut gelegt, dann mit dem Umreifungsgerät zugezogen und mit einer Verschlusshülse verschlossen.
Bei Flachumreifungen ist eine ausreichend große Auflagefläche (i.d.R. sollten dies etwa 16 cm sein) vorhanden, so dass das Stahlband-Umreifungsgerät nicht gegen eine Verschlusshülse arbeiten muss, sondern auch hülsenlos verschlossen werden kann.
Selbstverständlich können alle Rundumreifungsgeräte auch für Flachumreifungen verwendet werden; andersrum gilt dies natürlich nicht.
Im Folgenden finden Sie typische Rund- und Flachumreifungsgeräte, wobei zusätzlich noch zwischen manuellen und pneumatischen Geräten unterschieden werden soll:
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